Pressestimmen:

 Süddeutsche Zeitung

Samstag/Sonntag, 23./24. Februar 2013, Nr. 46

Mut zur Wut

VON CHRISTOPH GIESEN, SIBYLLE HAAS UND ALEXANDER MÜHLAUER

 

(Auszug)

 

Er hat von 2006 bis 2009 als sogenannter selbständiger Generalunternehmer und Topmanager die Hermes-Boten durch die Gegend geschickt. [...] Ex-General-unternehmer und Nachwuchshoffnung Trautner.  meint: „Wer mit den Amazon-Preisen Geld verdienen will, muss auf Azubis oder Schwarzarbeit setzen!“

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung

09. März 2013

Die neue Handelsroute

(Auszug)

 

"Kevin Trautner war [...] Generalunternehmer [...]. Es lief gut für Trautner, damals Psychologiestudent und gerade einmal 23 Jahre alt. Kevin Trautner hat seinen Weg vom Erfolg in die Abhängigkeit in einem Buch nachgezeichnet, vor wenigen Tagen ist „Das Hermes-Fiasko – Die Paketsklaven“ erschienen."

 

Brennpunkt Betrieb

www.Work-watch.de

Kevin Trautner im Interview mit “WorkWatch"

von Andreas Straub

 

 

Hermes Apotheke, Kaiserstraße Frankfurt, irgendwann im März 2013, kurz vor Mittag. Einen besseren Ort, um Kevin Trautner, den ehemaligen Hermes Generalunternehmer und Topmanager zu treffen, gibt es nicht.

 

Ich reise mit der Bahn an, gehe die wenigen Schritte vom Hauptbahnhof zu Fuß zur Hermes Apotheke. In der Unterführung zur Kaiserstraße riecht es nach Urin und Alkohol, gebrauchte Spritzen liegen auf dem Boden. Eine Rolltreppe höher, auf der Straße, sitzen Vagabunden. Sie wissen nichts mit sich anzufangen, trinken Bier und überlegen sich später, wo sie das Geld für das nächste schnorren können. Geschäftige Männer und Frauen in Anzügen eilen achtlos an ihnen vorbei in die Hochhäuser. Sie denken sich neue Derivate aus, rechnen schon mal ihren Bonus hoch und überlegen sich später, wie sie das Geld für die nächste Bankenrettung schnorren können.

 

Kevin Trautner ist auf die Minute pünktlich. Zackig und autoritär-verbindlich begrüßt mich der 30-jährige ehemalige Topmanager und Hermes-”General”-unternehmer, der nun wieder seinem erlernten Beruf als Polizeibeamter nachgeht und auch die Karriere in der Psychologie an den Nagel gehängt hat. Wir gehen ein paar Schritte und ich sehe ein indisches Restaurant. Ich habe Hunger, aber es heißt Indigo. Wie der gleichnamige Roman von Clemens Setz. Ich schlage vor, schnell in Richtung City abzubiegen. Wir finden ein Café. Trautner sieht sich ein paar Mal misstrauisch um, bevor er mir seine Geschichte erzählt. Sein schwarzes Haar ist voll, es ist kurz geschnitten, dunkle Augen sehen mich wach an, er spricht schnell und in vielen Relativsätzen. Ungerechtigkeit, niedrigste Paketpreise, immense Kosten, Schwarzarbeit, Skandal, Sklaverei, Mafia und immer wieder Hermes fliegen mir um die Ohren. Dabei liegt Trautners Ende bei Hermes schon einige Jahre zurück. Aber bis heute prägen ihn seine Erlebnisse und Erfahrungen mit der Versandtochter des Otto-Konzerns. Er hat sie aufgeschrieben und in seinem Buch „Das Hermes Fiasko“ veröffentlicht. Seither hat er viele Rückmeldungen von Betroffenen erhalten, die seine Erfahrungen bestätigten und sich in den Schilderungen wiedererkannten.

 

Trautner begann, wie so viele, als Quereinsteiger. Nach der Ausbildung zum Polizeibeamten wollte er mehr, begann das Studium der Klinischen Psychologie und sah sich gleichzeitig nach Geschäftsmöglichkeiten um, um das Studium zu finanzieren und stieß auf den Hermes Paketdienst. Nach dem Aushilfsjob als Paketzusteller erkannte er die Möglichkeit, selbst ins Geschäft mit den Paketen einzusteigen. Er mietete ein Oberklassefahrzeug, bat einen seriös wirkenden Freund um Unterstützung und stellte sich dem Unternehmen vor. Er trug einen schicken Anzug und man kam ins Geschäft. Seitens Hermes prüfte offenbar niemand Trautners finanzielle Möglichkeiten nach. Viel wichtiger schien es, wer wem mehr versprach, ohne Rücksicht auf die Realität.

Mit nur 23 Jahren lieh sich der Jungunternehmer von Bekannten viel Geld, mietete eine kleine Lagerhalle an, in der er anfangs sogar auf dem kalten Betonboden übernachtete, beschaffte ein paar Fahrzeuge, übernahm die Boten und Zusteller seines Vorgängers und wurde zum jüngsten Generalunternehmer von Hermes. Die Hermes-Leute stellten die Kontakte her, vermittelten und ebneten den Weg. Trautner musste nur die Ressource Geld bereitstellen und bei den Treffen auf Geschäftsführerebene in seinem Anzug glänzen und lächeln für die Fotografen. Was mit seinem Vorgänger und den nicht übernommenen Paketboten geschah, darum sollte er sich keine Gedanken machen. Schließlich lag die Zukunft vor „uns“. Auf der ersten Generalunternehmertagung protzten die lokalen Hermes-Manager mit dem neuen Jungunternehmer und seinem jungen Alter. Man stellte Zahlen vor und übertraf in vielerlei Maßen die „mitbewerbenden Depots von Hermes“. Trautner betrieb einen von vielen Logistik-Knotenpunkten, Satelliten-Depot genannt, die von örtlichen Hermes Niederlassungen beliefert werden. Anfangs fing er noch mit einem Botenstützpunkt an, doch die Menge stieg schier unendlich an und Trautner schluckte nach und nach die „selbständigen“ Mitbewerber, sodass er nun einen großen „Satelliten“ betrieb und im Prinzip eine mittelgroße deutsche Stadt in diesem Bereich kontrollierte. Die Satelliten wiederum verteilen Pakete an Sub- und Subsubunternehmer und Fahrer weiter. Ständig erlebte Trautner, wie Kollegen von ihm, Hermes-intern wohlklingend Generalunternehmer genannt, pleitegingen und es dafür jeweils gute Gründe zu geben schien. Trautner warb, auf unmiss-verständliche mündliche Anweisung der Hermes Niederlassung und dessen Gebietsleitung, in Geheimaktionen deren Mitarbeiter ab, übernahm die Sendungsmengen und wurde mit immer neuen Versprechungen gelockt. Es war viel von langfristiger Zusammenarbeit die Rede. Je mehr Menge, je mehr Geheimaktionen, umso mehr Versprechen folgten seitens Hermes. Und Trautner erwies sich ebenso loyal wie zuverlässig.

 

Er erklärt sich heute mit seiner Unerfahrenheit, dass er zunächst unreflektiert blieb, was seine eigene Rolle im „System Hermes“ anbelangte. Währenddessen ich mein Essen verspeist habe, stochert Trautner in seinem herum. Er hat Magenprobleme, isst kaum, sein Herz mache das kaum mit, klagt er. Der Tinnitus raube ihm zusätzlich den letzten Nerv. Trautner wusste, dass er von Hermes abhängig war, aber gleichzeitig gab es wegen der hohen Investitionen, die sich erst noch auszahlen mussten, kein Entrinnen mehr. „Anfangs rechnete ich von einem Jahr, dann würden die Kosten wieder drin sein, doch je mehr ich mich auf Hermes-Weisung hin verschuldete, umso länger würde es logischerweise dauern, bis sich das Ganze für mich und nicht nur für Hermes rentiert. Mittlerweile war ich rechnerisch bei acht Jahren angekommen“, schreibt er in seinem Bestseller „Das Hermes Fiasko“.

 

Sein Geschäftsvolumen erhöhte sich und er verdiente gut. Niedrige Millionenbeträge lagen in seiner Verantwortung. Trotz 14 Stunden Arbeit täglich, von Montag bis Samstag gab es für ihn keinen Grund zur Klage. Doch auch Hermes konnte nicht klagen: Trautner glaubte unreflektiert die Geschichten von „gescheiterten Existenzen, Trinkern und unfähigem Pack“. Der Jungunternehmer stieg in schicken Hotels ab, fuhr in der ersten Klasse Bahn und jettete durch die Republik. Er schaute sich viel von Kollegen ab und wurde von Hermes-Führungskräften unterstützt. Trautner stellte bevorzugt junge und alte Menschen ein, die ihm das Arbeitsamt vermittelte. Sie akzeptierten am ehesten die ebenso langen Arbeitszeiten und laut Trautner im Schnitt gerade einmal bis zu drei Euro Stundenlohn. Azubis verdienten noch weniger und Praktikanten, von denen er viele einsetzte, gar nichts. Doch Trautner widerspricht glaubwürdig Ausbeutungs-mechanismen seitens seiner Person: „Um alles am Laufen zu halten und die monatlich extrem steigenden Mengen und damit verbundenen Kosten zu decken, musste ich auf Azubis und Praktikanten zurückgreifen, so leid mir das auch tat.“ Dabei setzte Trautner eigentlich lediglich das System Hermes vollständig nach klaren Vorgaben und Handbüchern um. Alles war reglementiert. Exakt 1,14 Euro erhielt er pro Paket, im Botenstützpunkt gerade einmal 0,86 Euro – damit musste er alle Ausgaben decken, sein eigenes Gehalt erwirtschaften und dem Paketdienst vor allem die operativen Probleme vom Hals halten. Seine qualitativen Leistungen, die täglich gemessen wurden und im Wettbewerb mit anderen Satelliten-Depot-Betreibern standen, übertrafen die Vorgaben von Hermes. Auch mit der zuständigen Niederlassungsleitung gab es keine Probleme: Trautner wurde sogar zur Schulung anderer Unternehmer herangezogen. Seine Fahrer wurden als Zusteller, Trautner selbst als Berater für den Aufbau der Hermes-Dependancen in Österreich gebeten. Zu seiner Beliebtheit bei einigen Entscheidungsträgern mögen auch regelmäßige Geschenkkörbe, teure italienische Weine und eine kostenlos zur Verfügung gestellte Ferienwohnung beigetragen haben. Manch ein Manager von Trautners Kunden „Hermes“, fragte gar zaghaft intern an, ob die Ferienwohnung dann und dann zur Verfügung für ihn und seine Familie frei wäre. Einer seiner Gönner sagte kurz vor Anreise doch noch ab und gab Trautner den Schlüssel samt Wegbeschreibung zurück. Hermes hatte seinen Einzelverbindungsnachweis kontrolliert und merkwürdig viele Anrufe, die nach deren Ansicht privaten Charakter hatten, angesprochen. Der Manager geriet in Panik und verlagerte die Gespräche auf sein Privattelefon. Ohnehin hatte Trautner doch noch Mitleid mit Hermes und sponserte für einen vierstelligen Betrag einen ganzen Trikotsatz für die Hermes-Fußballmannschaft, die trotz Millionenumsatz, dankend annahm. Am Folgetag kamen dann inoffiziell etliche Kartons mit Kopierpapier, Kugelschreibern, Notizblöcken und anderem Büromaterial undeklariert bei Trautner an...

 

Er spricht ohne Wut, er sieht die Dinge sachlich. Obwohl all das schon ein paar Jahre her ist, rutscht ihm noch oft ein „wir“ raus. Er meint dann Hermes. Während er das Unternehmen auch damals schon nach außen hin vertrat, distanziert sich Hermes grundsätzlich von den Unternehmern und deren Mitarbeitern. Jeder Anschein von Scheinselbständigkeit soll vermieden werden. Doch die Dauer-belastung und der Druck forderten ihren Tribut. Trautner griff schon kurz nach seinem Beginn bei Hermes zu Tabletten. Morgens Aufputscher, um die langen, stressigen Tage durchzuhalten, tagsüber Beruhigungsmittel für die Nerven, wenn Stress ausbrach, abends Schlaftabletten, um trotz der vielen Gedanken an das Geschäft schlafen zu können. Und das jeden Tag, mit wachsender Dosierung. Das Wissen um hohe sechsstellige Beträge verantworten zu müssen, war eine enorme Belastung.


Psychische Leiden, Burnout und Depression nehmen in Deutschland seit Jahren zu, sicherlich zum Teil der Arbeitswelt geschuldet. Die direkten und indirekten Kosten sind immens. Die Arzneimittelausgaben für diese Indikationen sind mittlerweile in allen Statistiken auf den oberen Rängen zu finden, wohingegen sie vor Jahren noch eine eher untergeordnete Rolle spielten“, erklärt die renommierte Pharmazeutin Karin Wahl (63), die 30 Jahre lang erfolgreich ihre eigene Apotheke in Stuttgart leitete und der Bundesapothekerkammer angehörte. „Um den wachsenden Anforderungen im Berufs- und Privatleben gerecht zu werden, oder aber um die Realität zu verdrängen, greifen viele Menschen zu Pillen. Vom Versicherungsvertreter, über einen Richter, Hartz 4 Empfänger, bis hin zu Managern und eben Paketfahrern: die ‚kleinen Helfer‘ erfreuten sich bei vielen meiner Kunden großer Beliebtheit. Aber das sind Umsätze, über die beim Apotheker nicht nur Freude aufkommt.“

 

Die Medikamente schafften auch bei "General" Trautner kurzzeitige Linderung, trugen möglicherweise aber gleichzeitig mit dazu bei, dass er tiefer in den Strudel geriet. Er schluckte nicht nur Tabletten, sondern auch seine umliegenden Kollegen, wenn sie pleitegingen. Trautner übernahm ihre Fahrer und ihre Pakete. Die Entscheidungsfreiheit, diese Expansion abzulehnen, hatte er nach seinem Empfinden nicht. Er verschuldete sich dadurch noch stärker und geriet zusehends unter Druck. Er hatte Schwierigkeiten, seine Kosten zu decken und verlor den Überblick. Dennoch zog er für sich eine Grenze, die seiner Erfahrung nach viele Kollegen überschritten: er beschäftigte keine Mitarbeiter illegal. In seinem letzten Weihnachtsgeschäft schließlich eskalierte die Situation. Er hatte ohnehin schon einen viel zu geringen und angezählten Personalstamm. Als die Sendungsmengen saisonal bedingt noch einmal stiegen, drängte ihn die Hermes Niederlassung, Zeitarbeitskräfte einzusetzen, was zum Fiasko geriet, denn die Kosten von 90.000 Euro hatte natürlich der beauftragende Trautner zu bezahlen. Trotz der angemieteten Kräfte blieben viele Pakete liegen, das Chaos regierte. Hermes beendete kurz vor Silvester 2008 mit einer vertragskonformen Frist von nur einem Monat die Zusammenarbeit. Zuvor hatten zahlreiche Hermes-Vertreter der örtlichen Niederlassung erklärt, man müsse umstrukturieren, es gebe keine andere Wahl. „Sie schämten sich selbst“, glaubt Trautner heute. „Mit mir setzten sie praktisch 50 Leute auf die Straße, ohne eine echte Begründung.“ Aber die meisten seiner Mitarbeiter waren schon zuvor heimlich von einem anderen Satelliten-Depot-Betreiber abgeworben worden. Trautner wurde von ihm geschluckt.

 

Es fällt mir noch heute manchmal schwer, meine eigene Rolle zu akzeptieren“, sagt er im Gespräch mit WorkWatch. Er kann sich nur noch schwer konzentrieren. Mit der Kündigung von Hermes rutschte er in die Insolvenz und landete wieder dort, wo er begonnen hatte: auf dem kalten Boden einer leeren Lagerhalle. Trautner spielte oft mit dunklen Gedanken, fühlte sich wie ein Verlierer. Auch heute kann er ohne Tabletten nicht mehr schlafen, wenngleich er die Menge wieder verringert hat.
Doch die gesamte Paketbranche hat die Probleme erkannt, befindet sich im Wandel. Die Konzerne denken über neue Modelle nach und bemühen sich um Verbesserungen, wohl nicht zuletzt, weil es immer weniger Menschen gibt, die unter solchen Bedingungen arbeiten möchten. Trautners Ex-Auftraggeber Hermes zum Beispiel lässt jährlich alle Generalunternehmer vom TÜV Saarland zertifizieren, beauftragte einen externen Vertrauensrechtsanwalt und etablierte einen Verhaltenskodex. Auf der Homepage erklärt der Paketdienstleister: „Hermes hat sich vorgenommen, sich künftig noch aktiver um die Beschäftigungsverhältnisse der 13.000 Kollegen auf der Letzten Meile zu kümmern. Denn gerade aufgrund unserer hohen Sozialstandards für alle 9.000 fest angestellten Mitarbeiter in den weltweit zwölf unter der Hermes Dachmarke operierenden Einzelgesellschaften wird von uns auch für die bei unseren Generalunternehmen Beschäftigten ein intensives Engagement erwartet.“

 

Die „letzte Meile“ war schon zu meiner Zeit immer ein Thema und seither hat sich nach meinen Informationen nicht viel verbessert“, entgegnet Trautner nüchtern - „und ich habe bis heute ausgezeichnete Kontakte zu ranghohen Hermes-Managern als auch einfachen Zustellern“. „Wenn wir heute einen Hermes-Fahrer zur allgemeinen Verkehrskontrolle aus dem Verkehr ziehen, erleben wir fast immer dasselbe Bild: Völlig verschlissene Fahrzeuge und Reifen ohne Profil, Fahrer mit Gewerbeschein, die nicht genau beziffern wollen oder können, was sie an Geld erhalten, in aller Regel Ausländer mit minimalsten Deutschkenntnissen, wo dann der Chef per Handy übersetzen muss. Fast immer ein abgelaufener Verbandskasten, manchmal gar kein Warndreieck und keine Übersicht oder Klarheit über Lenk- und Ruhezeiten. Wir kontaktieren dann die Hermes Europe GmbH, denn in deren Auftrag sind die Fahrzeuge unterwegs. Zum Glück kümmert sich deren Sicherheitsabteilung dann sofort um den Fall. Aber muss erst etwas passieren, damit gehandelt wird oder wir erst anrufen, damit die tätig werden?“
 

„Ich bin Täter und Opfer zugleich. Manchmal verstehe ich bis heute nicht, warum ich als einer der damals treuesten Mitarbeiter die negativen Folgen der Geschäftsbeziehung alleine tragen musste“, klagt er. Trautner ist wieder bei der Polizei eingestiegen und hat sogar ein weiteres Betätigungsfeld gefunden: als Schiedsrichter beim Fußball. „Obwohl ich lange aus dem Geschäft war, habe ich sofort wieder etliche Spiele zugewiesen bekommen“, freut sich Trautner. Beim Sport könne er abschalten. Er pfeift jetzt auf Hermes und sorgt auf dem Rasen für Fairness.

 

Die Billig-Macher

Zustellerin.org

Persönlicher Auf- und Abstiegsbericht eines Hermes-Generalunternehmers
            07.02.2013

(Blog)

 

Paketzusteller dürfte das frisch erschienene Buch interessieren: Das Hermes Fiasko: Die Paketsklaven, Kevin Trautner, epubli-Verlag, 30.01.2013

 

In einer Lagerhalle beginnt und endet die rasante Karriere von Kevin Trautner. [...] Mit nur 23 Jahren ist er jüngster Generalunternehmer [...] extrem hoher Leistungsdruck, schlechte Arbeitsbedingungen, unbezahlte Überstunden und die Willkür von Vorgesetzten gehören zum Alltag eines Generalunternehmers und seiner Beschäftigten, Unterauftragnehmer und Azubis. [...] Er deckt auf, mit welchen Tricks und Methoden die „Unmachbarkeit“ von Vorgaben eben doch erfüllt werden kann, welche Strategien die Scheinselbstständigkeit vertuschen und nennt die Verantwortlichen für das knallharte System des Konzerns. [...] Die Spitzenleistung fordert ihren Tribut: Er verliert zusehends den Überblick, ist der permanenten Belastung nicht mehr gewachsen und gerät in einen Strudel der Abhängigkeit. Quelle: Kurzbeschreibung bei Amazon

7.11. 21:00 Uhr

Kevin Trautner im Interview mit Dieter Könnes !!!

Im Handel

Die 2. Auflage von

Das Hermes Fiasko!